Seit Oktober 2024 bringen wir im Stadtgebiet Karlsruhe an 192 Bäumen Messgeräte zur Messung des Stammumfangs an, sogenannte Dendrometer. Im Zusammenhang mit weiteren Daten, wie Baummaße, Standort, Vitalität, Bodenfeuchte und Feinwurzelwachstum, soll dies dazu Beitragen ein besseres Verständnis über das Wachstum von Stadtbäumen unter verschiedenen Umweltbedingungen zu erhalten.
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Die Wachstumsreaktion von Bäumen auf den Klimawandel, insbesondere auf extreme Hitze- und Dürreereignisse soll untersucht werden. Dazu haben wir von 12 Baumarten in der Stadt, Parks und nahe gelegenen Wäldern Bohrkerne entnommen. Die Bohrkerne werden auf Ringbreite, Holzanatomie und Isotopenzusammensetzung untersucht. Diese Parameter können uns helfen zu verstehen, welche Bäume stärker unter diesen Klimaschocks leiden und welche besser damit zurechtkommen.
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Zusammen mit dem Gartenbauamt Karlsruhe haben wir daran gearbeitet, geeignete Bäume für unser Bewässerungsexperiment auszuwählen. Die Bäume sollten einen bestimmten Durchmesser haben und keine sichtbaren Anzeichen von Krankheiten oder Schäden aufweisen. Rund 50 gesunde Bäume wurden ausgewählt, die in den kommenden Wochen mit Bewässerungsringen, Saftflusssensoren und Banddendrometern ausgestattet werden.
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Die Vorbereitungen zum Bewässerungsexperiment des Arbeitspaketes Stadtbaum-Physiologie während Trockenheit (TreePulse) sind im vollen Gange. Bis Frühjahr 2025 sollen Messinstrumente an etwa 50 Bäumen in Karlsruhe angebracht werden, die dann zwei Jahre lang baumphysiologische Daten sammeln werden.
Zum BeitragAm 14. Juni fand ein lehrreiches ARBOTOM Training am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt. Frank Rinn, Geschäftsführer von Rinntech Metriwerk GmbH & Co. KG, war vor Ort, um den Teilnehmenden eine umfassende Einführung in die Schalltomographie von Bäumen zu geben.
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Am 10. Juni 2024 war es endlich so weit: Die Kick-off-Veranstaltung des URBORETUM-Projekts fand im TRIANGEL Studio statt. Ab 9:30 Uhr trafen sich alle Beteiligten des Projekts, darunter die Bürgermeisterin für Umwelt und Gesundheit in Karlsruhe, Frau Bettina Lisbach, Studierende, Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Mitarbeitende des Gartenbauamts sowie weitere Interessierte, um gemeinsam den Startschuss für das Projekt zu geben.
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