Probensammlung zum Verständnis der Reaktion von Bäumen auf Hitze und Trockenheit
Seit letztem Jahr im August haben wir in zwei Feldkampagnen Informationen und Proben von Bäumen von 12 Arten gesammelt, indem wir mit dem Fahrrad durch Freiburg und Karlsruhe gefahren sind. Wir haben von 12 Baumarten in der Stadt und in Parks sowie in nahe gelegenen Wäldern Bohrkerne entnommen (dies ist für den Baum minimal invasiv). Ziel ist es, die Wachstumsreaktion auf den Klimawandel zu untersuchen, insbesondere in Bezug auf extreme Hitze- und Dürreereignisse. Wir haben auch Bodenproben genommen, um festzustellen, in welchem Boden die Bäume wachsen. Die gesamte Feldarbeit wurde mit Fahrrad und Zug durchgeführt.
Nach der Entnahme mussten die Kerne jeden Abend fixiert werden, um Verformungen und Fäulnis zu vermeiden. Die Bohrkerne werden derzeit im Labor mit einem Mikrotom aufbereitet und auf Ringbreite, Holzanatomie und Isotopenzusammensetzung untersucht. Diese drei Parameter, die in Kombination mit vielen anderen erhobenen Variablen analysiert werden, helfen uns zu verstehen, welche Bäume stärker unter diesen Klimaschocks leiden und welche besser damit zurechtkommen.